Am 11. Dezember geht's los: Einmal um die Welt in 64 Tagen.
Aktuell geplante Stationen: CHI, YTO, SCL, MVD, USH, BUE, SFO, HNL, AKL, WLG, CHC, SYD, CNS, SIN, JNB, CPT, IST.
01.02.2011
Dazwischen
Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass zwischen 40 und 45 doch noch 4 Tage fehlen. Für Sydney ist ein eigener Beitrag geplant, den ich jetzt aber nicht mehr schaffe, da es jetzt nun gleich losgeht...
Cairns - Tag 45 bis 48
In Cairns hatte ich genau die 3 Sonnentage zwischen zwei Regenwellen erwischt und wie ich heute gerade gesehen hab, auch vor dem großen Zyklon, der gerade auf Queensland zuweht. Am Montag folgte ich der Empfehlung aus Sydney und machte mich auf den Weg nach Green Island, einer kleinen Insel kurz vor Cairns. Nach 50 Minuten Überfahrt kann man theoretisch die Insel in 30 Minuten umrunden, das war mir dann aber doch zu heiß und so mietete ich einen Schirm und genoss die Sonne am Strand. Zwischendurch drehte ich noch eine Runde mit dem Glasbodenboot, wo aber natürlich nicht so viel zu sehen ist, vor allem wenn gerade Flut ist und die Fische auch auf das regelmäßige Füttern trainiert sind.
Für Dienstag und Mittwoch hatte ich dann jeweils eine Tour gebucht. In ganz Cairns liegen an fast jeder Ecke die Prospekte für alle möglichen Ausflüge herum. Eine Firma macht es ganz clever und druckt einen Premium-Katalog und einen Preiswert-Katalog. Die Ausflüge sind exakt identisch, kosten aber im letzten Katalog bis zu 30 "lokale Währungseinheit" weniger. Die Preise im Internet liegen genau dazwischen. Am Dienstag ging es zunächst mit der Kuranda Scenic Railway von Freshwater nach Kuranda. Diese Eisenbahn verbindet seit den 1880er Jahren Cairns und Kuranda und das Besondere ist die Strecke in den Bergen mit vielen Tunneln und Brücken. Sie führt auch direkt an einem Wasserfall vorbei, wo heute extra ein Stopp eingelegt wird, damit man fotografieren kann. In Kuranda hatte ich dann fast 2 Stunden Zeit und es gibt für die Tagestouristen kleine Wanderwege durch den Wald. Aufgrund des starken Regens waren aber leider nicht alle Wege benutzbar. Nach der Erkundung der Dorfs stand der nächste Höhepunkt auf dem Programm: SkyRail, eine Seilbahn über den Regenwald. Zwischendurch gibt es zwei Stationen, an denen man aussteigen kann und kleine Runden durch den Regenwald drehen kann. An einer gibt es sogar Ranger, die einem die lokale Tierwelt erklären. Die SkyRail-Seilbahn ist eine der längsten der Welt, es dauert fast 45 Minuten, um die gesamte Strecke zu fahren. An der Endstation der Seilbahn wartete der nächste Busfahrer, der unsere Reisegruppe zur nächsten Station brachte: Hartley's Crocodile Adventures, eine Krokodilfarm mit angeschlossenem Freizeitpark. Hier kann man Krokodile aus nächster Nähe bestaunen und ihnen beim Gefüttertwerden zuschauen.
Am Mittwoch hießen die Ziele Cape Tribulation und Dairntree Rainforest, aber davor gibt es noch ein kleines weiteres Abenteuer: Für die Touren wird man von seinem Hotel abgeholt, dort warten die Gäste üblicherweise auf den Busfahrer, der Ziel und Namen aufruft und schon geht es weiter. Nicht so an diesem Mittwoch: Ich wartete, dass man mich um 7:10 Uhr(!) abholt, als ein Bus vorfuhr und ein Pärchen sofort aufsprang und mit dem Fahrer verschwand. Einige Zeit später für wieder ein Bus vor und der Fahrer kam rein, rief Cape Tribulation und Schneider, also meldete ich mich. Er erwartete aber zwei Leute und als er meinen Reisekatalog sah, verwies er mich auf die andere Firma und wollte mich nicht mitnehmen. Da es mittlerweile schon fast halb 8 war, wurde ich doch etwas unruhig und rief mal bei meiner Firma an und siehe da: die beiden oben erwähnten saßen in meinem Tourbus! Aber letztendlich alles kein Problem, ich bekam eine Extrafahrt, um meiner Tour hinterherzufahren und wurde schließlich von den anderen Mitreisenden freudestrahlend empfangen. Die Tour führte zunächst in den Dairntree Rainforest zu einer Nationalpark-Station, wo wir eine kurze Tour zur Tier- und Pflanzenwelt bekamen. Weiter ging es nach Cape Tribulation, einem Bilderbuchstrand wie von einer Fototapete. Zwischendurch erzählte uns der Fahrer ziemlich viel zur australischen Geschichte und natürlich zur Natur, durch die wir fuhren. Nach dem Mittag mit einem echt australischen Barbie führte die Fahrt an der Dairntree Icecram Factory vorbei, wo man Wattleseed-Eis probieren konnte, das nach Cappuccino schmeckt. Am Nachmittag fuhren wir noch mit einem Boot über den Dairntree River und sahen dabei ein paar Frösche und natürlich Krokodile!
Für Dienstag und Mittwoch hatte ich dann jeweils eine Tour gebucht. In ganz Cairns liegen an fast jeder Ecke die Prospekte für alle möglichen Ausflüge herum. Eine Firma macht es ganz clever und druckt einen Premium-Katalog und einen Preiswert-Katalog. Die Ausflüge sind exakt identisch, kosten aber im letzten Katalog bis zu 30 "lokale Währungseinheit" weniger. Die Preise im Internet liegen genau dazwischen. Am Dienstag ging es zunächst mit der Kuranda Scenic Railway von Freshwater nach Kuranda. Diese Eisenbahn verbindet seit den 1880er Jahren Cairns und Kuranda und das Besondere ist die Strecke in den Bergen mit vielen Tunneln und Brücken. Sie führt auch direkt an einem Wasserfall vorbei, wo heute extra ein Stopp eingelegt wird, damit man fotografieren kann. In Kuranda hatte ich dann fast 2 Stunden Zeit und es gibt für die Tagestouristen kleine Wanderwege durch den Wald. Aufgrund des starken Regens waren aber leider nicht alle Wege benutzbar. Nach der Erkundung der Dorfs stand der nächste Höhepunkt auf dem Programm: SkyRail, eine Seilbahn über den Regenwald. Zwischendurch gibt es zwei Stationen, an denen man aussteigen kann und kleine Runden durch den Regenwald drehen kann. An einer gibt es sogar Ranger, die einem die lokale Tierwelt erklären. Die SkyRail-Seilbahn ist eine der längsten der Welt, es dauert fast 45 Minuten, um die gesamte Strecke zu fahren. An der Endstation der Seilbahn wartete der nächste Busfahrer, der unsere Reisegruppe zur nächsten Station brachte: Hartley's Crocodile Adventures, eine Krokodilfarm mit angeschlossenem Freizeitpark. Hier kann man Krokodile aus nächster Nähe bestaunen und ihnen beim Gefüttertwerden zuschauen.
Am Mittwoch hießen die Ziele Cape Tribulation und Dairntree Rainforest, aber davor gibt es noch ein kleines weiteres Abenteuer: Für die Touren wird man von seinem Hotel abgeholt, dort warten die Gäste üblicherweise auf den Busfahrer, der Ziel und Namen aufruft und schon geht es weiter. Nicht so an diesem Mittwoch: Ich wartete, dass man mich um 7:10 Uhr(!) abholt, als ein Bus vorfuhr und ein Pärchen sofort aufsprang und mit dem Fahrer verschwand. Einige Zeit später für wieder ein Bus vor und der Fahrer kam rein, rief Cape Tribulation und Schneider, also meldete ich mich. Er erwartete aber zwei Leute und als er meinen Reisekatalog sah, verwies er mich auf die andere Firma und wollte mich nicht mitnehmen. Da es mittlerweile schon fast halb 8 war, wurde ich doch etwas unruhig und rief mal bei meiner Firma an und siehe da: die beiden oben erwähnten saßen in meinem Tourbus! Aber letztendlich alles kein Problem, ich bekam eine Extrafahrt, um meiner Tour hinterherzufahren und wurde schließlich von den anderen Mitreisenden freudestrahlend empfangen. Die Tour führte zunächst in den Dairntree Rainforest zu einer Nationalpark-Station, wo wir eine kurze Tour zur Tier- und Pflanzenwelt bekamen. Weiter ging es nach Cape Tribulation, einem Bilderbuchstrand wie von einer Fototapete. Zwischendurch erzählte uns der Fahrer ziemlich viel zur australischen Geschichte und natürlich zur Natur, durch die wir fuhren. Nach dem Mittag mit einem echt australischen Barbie führte die Fahrt an der Dairntree Icecram Factory vorbei, wo man Wattleseed-Eis probieren konnte, das nach Cappuccino schmeckt. Am Nachmittag fuhren wir noch mit einem Boot über den Dairntree River und sahen dabei ein paar Frösche und natürlich Krokodile!
Neuseeland - Tag 34 bis 40
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Tokio, mit dem ich wenigstens für 2 Stunden am 13. Januar festen Boden unter den Füßen hatte und einem sehr angenehmen Flug nach Auckland war ich nun also in Neuseeland. Bei der Einreise wird kontrolliert, ob man nicht Erde an den Schuhen mitbringt, die die neuseeländische Landwirtschaft gefährden.
Da ich morgens in Auckland ankam, hatte ich hier gleich am Flughafen ein Auto reserviert und so startete ich mein erstes "Linksfahrabenteuer". Es ist zwar zum Anfang etwas ungewohnt, aber das legt sich ziemlich schnell. Immerhin fahren ja alle auf der linken Seite. Mit einem Automatikgetriebe muss man sich um das Schalten keine Gedanken machen, insofern bleibt als einzige Besonderheit, dass Scheibenwischer und Blinker vertauscht sind. Mit dem Auto ging es erst einmal raus aus Auckland in Richtung Miranda, in dessen Umgebung viele Vögel am Ufer zu sehen sind. Damit kann man nun auch keinen ganzen Tag verbringen, als ging es wieder zurück nach Auckland. Die Stadt selbst oder der CBD (Central Business District) ist jetzt nicht so berauschend. Es gibt aber eine Fähre nach Devonport, wo man einerseits einen schönen Blick auf die Stadt hat und dann den Mt Victoria erklettern kann.
Am Samstag hab ich erstmal ausgeschlafen, es waren zwar nur 2 Stunden Zeitunterschied zu Hawaii, aber die Nacht im Flugzeug war trotz Business Class-Bett zu kurz. Die meisten Attraktionen der Nordinsel sind von Auckland aus nur mit mehreren Stunden Autofahrt zu erreichen, dafür war es aber nachmittags schon zu spät und so fuhr ich nur kurz nach Shelly Beach, wo man auf der Fahrt dorthin die neuseeländische Bilderbuch-Landschaft genießen kann. Abends war ich dann auf dem Sky-Tower, von dem auch einen schönen Blick auf die Auckländer Variante der Hafenbrücke hat.
Am Sonntag ging es dann nach Wellington, wo das Highlight das "Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa" ist. Im Museum, das keinen Eintritt kostet, gibt es neben den Dauerausstellungen mit einem Mini-Naturkundemuseum viele weitere kleinere, diesmal z.B. über die Einwanderungswellen nach Neuseeland - derzeit sinkt die Einwohnerzahl Neuseelands wieder. In Wellington gibt es auch eine Seilbahn (Cable Car), die zum Botanischen Garten führt.
Wellington war wieder mal nur eine Zwischenstation, denn am Montag war die Südinsel das Ziel. Die Reise dorthin startete mit der Interislander Ferry, einer 3-stündigen Überfahrt nach Picton. In Picton kann man sich kurz die Beine vertreten und dann geht es mit dem Zug weiter nach Christchurch. Der TranzCoastal Train ist eine von zwei Zuglinien auf der Südinsel. Die 5,5-stündige Fahrt führt direkt an der Küste entlang, d.h. man hat auf der einen Seite den Pazifik und auf der anderen Seite neuseeländische Berge. Der Zug ist fast eine reine Touristenattraktion und so gibt es ganz am Ende des Zuges auch einen offenen Wagen, von dem aus man gute Fotos machen könnte, wenn nicht ständig alles wackeln würde :)
Der für Christchurch vorgesehene Tag versank im Regen und so stand wieder einmal ein Museum auf der Tagesordnung. In der Christchurch Art Gallery gab es eine interessante Ron-Mueck-Ausstellung. Die Innenstadt von Christchurch ist noch stark durch das Erdbeben vom 4. September und der diversen Nachbeben geprägt, an vielen Häusern hängen Warnungen, das Gebäude nicht zu betreten bzw. die Häuser sind bereits abgerissen.
Da ich morgens in Auckland ankam, hatte ich hier gleich am Flughafen ein Auto reserviert und so startete ich mein erstes "Linksfahrabenteuer". Es ist zwar zum Anfang etwas ungewohnt, aber das legt sich ziemlich schnell. Immerhin fahren ja alle auf der linken Seite. Mit einem Automatikgetriebe muss man sich um das Schalten keine Gedanken machen, insofern bleibt als einzige Besonderheit, dass Scheibenwischer und Blinker vertauscht sind. Mit dem Auto ging es erst einmal raus aus Auckland in Richtung Miranda, in dessen Umgebung viele Vögel am Ufer zu sehen sind. Damit kann man nun auch keinen ganzen Tag verbringen, als ging es wieder zurück nach Auckland. Die Stadt selbst oder der CBD (Central Business District) ist jetzt nicht so berauschend. Es gibt aber eine Fähre nach Devonport, wo man einerseits einen schönen Blick auf die Stadt hat und dann den Mt Victoria erklettern kann.
Am Samstag hab ich erstmal ausgeschlafen, es waren zwar nur 2 Stunden Zeitunterschied zu Hawaii, aber die Nacht im Flugzeug war trotz Business Class-Bett zu kurz. Die meisten Attraktionen der Nordinsel sind von Auckland aus nur mit mehreren Stunden Autofahrt zu erreichen, dafür war es aber nachmittags schon zu spät und so fuhr ich nur kurz nach Shelly Beach, wo man auf der Fahrt dorthin die neuseeländische Bilderbuch-Landschaft genießen kann. Abends war ich dann auf dem Sky-Tower, von dem auch einen schönen Blick auf die Auckländer Variante der Hafenbrücke hat.
Am Sonntag ging es dann nach Wellington, wo das Highlight das "Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa" ist. Im Museum, das keinen Eintritt kostet, gibt es neben den Dauerausstellungen mit einem Mini-Naturkundemuseum viele weitere kleinere, diesmal z.B. über die Einwanderungswellen nach Neuseeland - derzeit sinkt die Einwohnerzahl Neuseelands wieder. In Wellington gibt es auch eine Seilbahn (Cable Car), die zum Botanischen Garten führt.
Wellington war wieder mal nur eine Zwischenstation, denn am Montag war die Südinsel das Ziel. Die Reise dorthin startete mit der Interislander Ferry, einer 3-stündigen Überfahrt nach Picton. In Picton kann man sich kurz die Beine vertreten und dann geht es mit dem Zug weiter nach Christchurch. Der TranzCoastal Train ist eine von zwei Zuglinien auf der Südinsel. Die 5,5-stündige Fahrt führt direkt an der Küste entlang, d.h. man hat auf der einen Seite den Pazifik und auf der anderen Seite neuseeländische Berge. Der Zug ist fast eine reine Touristenattraktion und so gibt es ganz am Ende des Zuges auch einen offenen Wagen, von dem aus man gute Fotos machen könnte, wenn nicht ständig alles wackeln würde :)
Der für Christchurch vorgesehene Tag versank im Regen und so stand wieder einmal ein Museum auf der Tagesordnung. In der Christchurch Art Gallery gab es eine interessante Ron-Mueck-Ausstellung. Die Innenstadt von Christchurch ist noch stark durch das Erdbeben vom 4. September und der diversen Nachbeben geprägt, an vielen Häusern hängen Warnungen, das Gebäude nicht zu betreten bzw. die Häuser sind bereits abgerissen.
Hawaii - Tag 30 bis 32
Am Flughafen in San Francisco freute sich die Dame am Check-In noch, dass ich erst den späten Flug nach Honolulu gebucht hatte. Der Flug davor hätte nämlich viel Verspätung. Zu früh gefreut, denn auch UA79 hatte 1,5 Stunden Verspätung. So berauschend ist der Flughafen San Francisco an einem Samstagabend nicht und ich kann nur dringend davon abraten, die "New England Clam Chowder"-Suppe zu essen. Noch bis Neuseeland spürte ich die Auswirkungen und musste das erste Mal meine Reiseapotheke bemühen. Die Verspätung hatte damit zu tun, dass es irgendwelche Probleme mit dem geplanten Flugzeug hab, aber so hatte ich das Glück mit einer zumindest im Innenraum modernisierten Boeing 767 zu fliegen. Das Besondere war, dass es hier einen der größten Monitore gab, die ich je auf den Flügen zu sehen bekam (gleich auf dem nächsten Flug nach Tokio gab es Steinzeittechnik mit 5-Zoll-Monitoren und gleichzeitig startenden Filmen) und natürlich der Sitz, der sich auf echte 180 Grad regeln ließ.
Am Sonntag ließ ich es noch einmal ruhig angehen, immerhin gab es noch einmal 2 Stunden Zeitverschiebung und das waren dann schon 7 gegenüber Argentinien. Der Tag startete mit einem IHOP-Frühstück mit lecker Waffeln. Danach ging es dann endlich mal wieder an den Strand, diesmal an den von Waikiki. Der Strand selbst ist relativ schmal, es gibt jedoch immer öffentlichen Zugang von der Straße, auch wenn das manchmal eine ziemlich unwirtliche Gasse zwischen zwei Hotels ist. Man kann sich auch einen Schirm ausleihen, muss dann aber auch einen Platz zwischen all den Leuten finden. Einzelne Strandbesucher waren nicht ganz so begeistert von meiner Standortwahl, es gab aber keinen echten Widerstand :) Sonntagabend ist in Amerika ja "Desperate Houswives"-Zeit, was aber aufgrund der vielen und dazu noch unangekündigten Werbeunterbrechungen kein Vergnügen ist. Da bleibe ich dann lieber bei der iTunes-Variante...
Für Montag hatte ich ein Auto reserviert und mit diesem ging es dann zum Norden der Hawaii-Insel Oahu. North Shore ist ein beliebtes Surfer-Dorf, da es aber regnete, war da eher gar nichts los. Den Nachmittag verbrachte ich dann im Regen auf dem Kamehameha-Highway, der einmal um die Insel führt. Aussteigen konnte bzw. wollte ich nicht, denn der Regen wurde immer stärker.
Dienstag war das Wetter wie ausgewechselt und so startete ich einen neuen Versuch mit North Shore. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Dole Plantation vorbei. Die Dole-Ananas-Dosen wurden nämlich auf Hawaii erfunden von Mr. Dole. Während Mr. Dole aber ausschließlich Ananas anbaute, wird das heute eher in Asien gemacht und auf Hawaii setzt man jetzt auf Bananen, Kaffee und Mangos. Die Dole Plantation ist heute nur noch eine Touri-Info mit angeschlossenem Dole-Fanshop. Nach diesem kurzen Zwischenstopp erreichte ich dann irgendwann Waimea Bay, wo tatsächlich ein paar Surfer ihr Glück versuchten. Wenn man das so beobachtet, muss das ziemlich frustrierend sein: Man hängt fast stundenlang irgendwo draußen im kalten Wasser, muss dann abschätzen, ob es sich lohnt, sich in Position zu bringen und wenn man Glück hat, gibt es für ein paar Minuten Spaß. Mal gucken wie die Fotos geworden sind.
Am Sonntag ließ ich es noch einmal ruhig angehen, immerhin gab es noch einmal 2 Stunden Zeitverschiebung und das waren dann schon 7 gegenüber Argentinien. Der Tag startete mit einem IHOP-Frühstück mit lecker Waffeln. Danach ging es dann endlich mal wieder an den Strand, diesmal an den von Waikiki. Der Strand selbst ist relativ schmal, es gibt jedoch immer öffentlichen Zugang von der Straße, auch wenn das manchmal eine ziemlich unwirtliche Gasse zwischen zwei Hotels ist. Man kann sich auch einen Schirm ausleihen, muss dann aber auch einen Platz zwischen all den Leuten finden. Einzelne Strandbesucher waren nicht ganz so begeistert von meiner Standortwahl, es gab aber keinen echten Widerstand :) Sonntagabend ist in Amerika ja "Desperate Houswives"-Zeit, was aber aufgrund der vielen und dazu noch unangekündigten Werbeunterbrechungen kein Vergnügen ist. Da bleibe ich dann lieber bei der iTunes-Variante...
Für Montag hatte ich ein Auto reserviert und mit diesem ging es dann zum Norden der Hawaii-Insel Oahu. North Shore ist ein beliebtes Surfer-Dorf, da es aber regnete, war da eher gar nichts los. Den Nachmittag verbrachte ich dann im Regen auf dem Kamehameha-Highway, der einmal um die Insel führt. Aussteigen konnte bzw. wollte ich nicht, denn der Regen wurde immer stärker.
Dienstag war das Wetter wie ausgewechselt und so startete ich einen neuen Versuch mit North Shore. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Dole Plantation vorbei. Die Dole-Ananas-Dosen wurden nämlich auf Hawaii erfunden von Mr. Dole. Während Mr. Dole aber ausschließlich Ananas anbaute, wird das heute eher in Asien gemacht und auf Hawaii setzt man jetzt auf Bananen, Kaffee und Mangos. Die Dole Plantation ist heute nur noch eine Touri-Info mit angeschlossenem Dole-Fanshop. Nach diesem kurzen Zwischenstopp erreichte ich dann irgendwann Waimea Bay, wo tatsächlich ein paar Surfer ihr Glück versuchten. Wenn man das so beobachtet, muss das ziemlich frustrierend sein: Man hängt fast stundenlang irgendwo draußen im kalten Wasser, muss dann abschätzen, ob es sich lohnt, sich in Position zu bringen und wenn man Glück hat, gibt es für ein paar Minuten Spaß. Mal gucken wie die Fotos geworden sind.
Nachholbedarf
Guten Abend aus Singapur! Da der nächste Flug erst um 2:30 Uhr nachts startet und es jetzt gerade erst kurz nach 22:00 Uhr ist, bietet sich zusammen mit den bereitgestellten iMacs die super Gelegenheit, dieses Blog mal wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen. Freut Euch also auf die Berichte aus Hawaii, Neuseeland, Australien und natürlich Singapur.
17.01.2011
San Francisco - Tag 27 bis 29
San Francisco wiederum war als notwendiger Zwischenstopp vor Hawaii eingeplant, da es schon im Juli keine Prämienflüge von Nordamerika nach Hawaii oder Neuseeland gab. In San Francisco war es ziemlich kalt, so dass ich erstmal eine wärmere Jacke kaufen mußte. Die Hotelwahl in San Francisco war hinsichtlich der Fitness ideal, es lag direkt auf der Spitze von Nob Hill, das bedeutete mehrmals am Tag eine kurze Bergwanderung.
Standard in San Francisco ist ja die Golden Gate Bridge, die zunächst wie immer im Nebel stand. Nachdem ich aber bis zur Mitte gelaufen bin, dankte die Sonne mir diesen Einsatz und ließ die Brücke Golden erstrahlen in ihrem "International Orange". Anschließend produzierte ich so viele Outtakes für die Videobotschaft, dass sie fast einen Kinofilm bilden :)
Standard in San Francisco ist ja die Golden Gate Bridge, die zunächst wie immer im Nebel stand. Nachdem ich aber bis zur Mitte gelaufen bin, dankte die Sonne mir diesen Einsatz und ließ die Brücke Golden erstrahlen in ihrem "International Orange". Anschließend produzierte ich so viele Outtakes für die Videobotschaft, dass sie fast einen Kinofilm bilden :)
Buenos Aires - Tag 24 bis 26
Buenos Aires war ja nur als Zwischenstation vor dem Rückflug nach Nordamerika vorgesehen. Insofern gab es hier keine wirklichen Highlights, wenn man mal von den extrem starken Windmaschinen im "Amerika" absieht.
Jörg und ich hatten ja letztes Jahr gedacht, das Künstlerviertel "Boca" wäre auch abends eine Attraktion, mussten dann aber das Gegenteil feststellen. In diesem Jahr war ich also tagsüber da und bis der Regen einsetzte war da auch alles in Aktion.
Jörg und ich hatten ja letztes Jahr gedacht, das Künstlerviertel "Boca" wäre auch abends eine Attraktion, mussten dann aber das Gegenteil feststellen. In diesem Jahr war ich also tagsüber da und bis der Regen einsetzte war da auch alles in Aktion.
Ushuaia - Tag 19 bis 23
Nach der Kurzfassung gestern hier nun der ausführliche Bericht über Ushuaia. Beim Flug dorthin hatte ich beim Umsteigen in Buenos Aires bei der Einreise ein Deja vu aus Sao Paulo vom letzten Jahr: eigentlich ist genug Zeit, aber die Grenzkontrollen sind so langsam, dass ich meinen Anschlussflug schon ohne mich abheben hab sehen. Argentinien hat sich von den USA nämlich das tolle System abgeschaut, dass man sein Gepäck doch bitte noch einmal eincheckt. Letztendlich hat dann aber doch alles geklappt, weil hier alles sehr entspannt zugeht und das Flugzeug eben wartet. Nach 3 Stunden war ich dann in Ushuaia, buchte ein paar Ausflüge und kurierte dann mit Hühnerbrühe, Pfefferminztee und argentinischen Strepsils meine Halsschmerzen aus.
Die waren am nächsten Tag tatsächlich weg und so stand dem Ausflug nichts im Weg. Ushuaia ist ja die Hochburg der Funktionsbekleidung und man kommt sich schon 'n bißchen doof vor, wenn man wie ich nur einen dickeren Pulli unter der Jacke anhat. Mit dem Boot ging es erst einmal zur Seelöweninsel, die dort faul rum lagen und verdauten. Mutter Natur hat ihnen die Versorgerrolle für einige Vögel gegeben, die sich dann von den Seelöwenverdauungsendprodukten ernähren. Danach ging es zum Leuchtturm, der aufgrund eines Jules-Vernes-Buchcovers seit dem für den Leuchtturm am Ende der Welt gehalten wird, obwohl er im Beagle-Kanal steht und nicht wie der echte "draußen" im Atlantik. Zum Schluß der Bootstour waren wir noch auf einer kleinen Insel, wo der Guide uns Beeren probieren ließ, von denen sich schon die Ureinwohner ernährt haben. Sie schmeckten so in Richtung Cranberry. Das Wetter auf dieser Insel ändert sich so rasant, als wir ankamen begann es grad zu regnen, nach ein paar Minuten gab es wieder strahlenden Sonnenschein.
Für den Silvesternachmittag hatte ich dann einen Ausflug zur Pinguininsel gebucht. Nach 2 Stunden bergiger Busfahrt und einer kurzen Bootsfahrt hieß es dann: "Please control your emotions, they are just penguins!" Wir durften eine Stunde auf der Pinguininsel bleiben und zwischen ihnen herumlaufen. Sehr spannend das Ganze und ein Highlight dieser Reise.
Das erstaunlichste an Ushuaia war aber die Länge des Tages: Die Sonne ging so gegen 7 auf und nicht vor 23 Uhr abends unter, d.h. gegen Mitternacht war es immer noch halbwegs hell.
Die waren am nächsten Tag tatsächlich weg und so stand dem Ausflug nichts im Weg. Ushuaia ist ja die Hochburg der Funktionsbekleidung und man kommt sich schon 'n bißchen doof vor, wenn man wie ich nur einen dickeren Pulli unter der Jacke anhat. Mit dem Boot ging es erst einmal zur Seelöweninsel, die dort faul rum lagen und verdauten. Mutter Natur hat ihnen die Versorgerrolle für einige Vögel gegeben, die sich dann von den Seelöwenverdauungsendprodukten ernähren. Danach ging es zum Leuchtturm, der aufgrund eines Jules-Vernes-Buchcovers seit dem für den Leuchtturm am Ende der Welt gehalten wird, obwohl er im Beagle-Kanal steht und nicht wie der echte "draußen" im Atlantik. Zum Schluß der Bootstour waren wir noch auf einer kleinen Insel, wo der Guide uns Beeren probieren ließ, von denen sich schon die Ureinwohner ernährt haben. Sie schmeckten so in Richtung Cranberry. Das Wetter auf dieser Insel ändert sich so rasant, als wir ankamen begann es grad zu regnen, nach ein paar Minuten gab es wieder strahlenden Sonnenschein.
Für den Silvesternachmittag hatte ich dann einen Ausflug zur Pinguininsel gebucht. Nach 2 Stunden bergiger Busfahrt und einer kurzen Bootsfahrt hieß es dann: "Please control your emotions, they are just penguins!" Wir durften eine Stunde auf der Pinguininsel bleiben und zwischen ihnen herumlaufen. Sehr spannend das Ganze und ein Highlight dieser Reise.
Das erstaunlichste an Ushuaia war aber die Länge des Tages: Die Sonne ging so gegen 7 auf und nicht vor 23 Uhr abends unter, d.h. gegen Mitternacht war es immer noch halbwegs hell.
16.01.2011
Kreative Schaffenspause
Hier nun endlich eine kurze Zwischenmeldung: Die Taktfrequenz der besuchten Orte hat rapide zugenommen und zwischendurch gab es ja einige fast 24-Stunden-Flüge. Kurzum, ich hab die Zeit eher zum Anschauen und Ausschlafen genutzt. Die letzten 14 Tage im Schnelldurchlauf: In Ushuaia hab ich Seelöwen und Pinguine besucht. Im hochsommerlichen Buenos Aires war ich im Touri-Tango-Viertel Boca und im Prenzlauer Bergigen Palermo Soho. In San Francisco standen die Golden Gate Bridge und das SfMoMA auf dem Programm. Auf Hawaii gab's tolle Sonnenuntergänge, die Geburtstätte der Dole-Büchsen sowie Surfer zu bestaunen. Auch am Tokioter Flughafen waren die Gerichte bei den Restaurants am Eingang aus Plastik nachgebaut und es gibt sie wirklich - die japanischen High-Tech-Toiletten! Auckland ist sehr britisch und hat auch einen Skytower. Und dann war da noch neuseeländische Landschaft, Landschaft und Landschaft, d.h. Wälder und Wiesen mit vielen glücklichen Kühen und Schafen.
Noch ein kurzer Hinweis zu den Fotos: Da man auf dem iPad keine Fotos löschen kann, wenn man sie direkt von einer Kamera lädt, kann ich keine weiteren Fotos mehr hochladen, weil nun der Speicher voll ist. Nachdem jetzt aber die Flickr-iPhone-App alle EXIF-Daten überträgt, versuche ich es mit ein paar Fotos über diesen Weg.
Noch ein kurzer Hinweis zu den Fotos: Da man auf dem iPad keine Fotos löschen kann, wenn man sie direkt von einer Kamera lädt, kann ich keine weiteren Fotos mehr hochladen, weil nun der Speicher voll ist. Nachdem jetzt aber die Flickr-iPhone-App alle EXIF-Daten überträgt, versuche ich es mit ein paar Fotos über diesen Weg.
02.01.2011
Montevideo - Tag 15 bis 18
Der Weg nach Montevideo lief besser als geplant. Ich war etwas früh in Santiago am Flughafen, erfuhr aber den Grund, warum ich bei Air Canada nicht online einchecken konnte. Mit dem Namen Schneider steht man automatisch auf der Black List und muss sich zunächst ausweisen. Das soll sich durch das Anlegen eines Aeroplan-Kontos umgehen lassen. Mal schauen, ob das wirklich funktioniert.
Da am 25.12. Feiertag war, ging es überall erstaunlich schnell, so dass ich in Buenos Aires in nur einer Stunde vom Flughafen Ezeiza zum Fluhafen Aeroparque kam. Dort hatte ich noch mehr Glück: Pluna hatte auf dem nächsten Flug nach Montevideo noch einen Platz frei und nahm mich ohne Umbuchungsgebühren mit. Auch für das Gepäck musste ich nichts zahlen, wahrscheinlich weil Weihnachten war. Einziger Nachteil: Platz 23F in einer Pluna-Canadair hat kein Fenster!
Am letzten Sonntag war dann Strand angesagt. Ich entschied mich für einen kleinen Fussweg vom Plaza Independencia zum Strand Pocitos. Ich mietete mir einen Schirm und genoss den ganzen Tag die Sonne. Was wohl etwas viel war, denn abends und am nächsten Tag hatte ich einen kleinen Sonnenstich :)
Da am 25.12. Feiertag war, ging es überall erstaunlich schnell, so dass ich in Buenos Aires in nur einer Stunde vom Flughafen Ezeiza zum Fluhafen Aeroparque kam. Dort hatte ich noch mehr Glück: Pluna hatte auf dem nächsten Flug nach Montevideo noch einen Platz frei und nahm mich ohne Umbuchungsgebühren mit. Auch für das Gepäck musste ich nichts zahlen, wahrscheinlich weil Weihnachten war. Einziger Nachteil: Platz 23F in einer Pluna-Canadair hat kein Fenster!
Am letzten Sonntag war dann Strand angesagt. Ich entschied mich für einen kleinen Fussweg vom Plaza Independencia zum Strand Pocitos. Ich mietete mir einen Schirm und genoss den ganzen Tag die Sonne. Was wohl etwas viel war, denn abends und am nächsten Tag hatte ich einen kleinen Sonnenstich :)
Santiago de Chile - Tag 13 bis 14
Am Donnerstag vor Weihnachten ging es nach Valparaiso und Viña del Mar. Die Autopista von Santiago nach Viña del Mar verläuft durch's chilenische Weinland, ist aber bis auf die üblichen zwei Mautstopps auch nicht weiter aufregend. In Viña del Mar herrschte noch die vorweihnachtliche Aufgeregtheit, die Straßen waren voll und hektisch. Nachdem ich ein Plätzchen für das Auto gefunden hatte, lief ich ein wenig durch die Stadt, hatte aber ehrlich gesagt nicht so richtig die Orientierung - zumindest fand ich kein Weg zum Strand. Dafür fand ich ein kleines Café, wo es trotz der vorbeiführenden Hauptstraße erstaunlich ruhig war. Frisch gestärkt ging es dann mit der Metro nach Valparaiso. Auch hier muß man erst wieder eine Chipkarte kaufen, die man auflädt, um dann Metro zu fahren. In Viña ist die Metro noch eine U-Bahn, aber in Valparaiso verläuft alles oberirdisch. Die Strecke führt direkt am Pazifik entlang bis zur Endstation am Hafen. Dort erwartete mich dann eine Überraschung: In Valparaiso fahren auch O-Busse. Und zwar historische Originale teilweise aus den 50-ern. Viel mehr war in Valparaiso nicht los und so machte ich mich auf den Rückweg.
Am 24.12. hab ich dann die Wintersachen nach Deutschland verschickt, was erstens ziemlich teuer und zweitens ziemlich viel Papierkram ist. Es muss nämlich angegeben werden, was genau im Paket drin und wie viel es wert ist. In Deutschland möchte dann normalerweise noch der Zoll seinen Anteil, DHL in Leipzig ist aber so clever, nachzufragen, ob es nicht Reisegepäck ist - das wiederum zollfrei ist. Dazu wird nur eine Reisepasskopie und das Flugticket benötigt.
Am 24.12. hab ich dann die Wintersachen nach Deutschland verschickt, was erstens ziemlich teuer und zweitens ziemlich viel Papierkram ist. Es muss nämlich angegeben werden, was genau im Paket drin und wie viel es wert ist. In Deutschland möchte dann normalerweise noch der Zoll seinen Anteil, DHL in Leipzig ist aber so clever, nachzufragen, ob es nicht Reisegepäck ist - das wiederum zollfrei ist. Dazu wird nur eine Reisepasskopie und das Flugticket benötigt.
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