01.02.2011

Hawaii - Tag 30 bis 32

Am Flughafen in San Francisco freute sich die Dame am Check-In noch, dass ich erst den späten Flug nach Honolulu gebucht hatte. Der Flug davor hätte nämlich viel Verspätung. Zu früh gefreut, denn auch UA79 hatte 1,5 Stunden Verspätung. So berauschend ist der Flughafen San Francisco an einem Samstagabend nicht und ich kann nur dringend davon abraten, die "New England Clam Chowder"-Suppe zu essen. Noch bis Neuseeland spürte ich die Auswirkungen und musste das erste Mal meine Reiseapotheke bemühen. Die Verspätung hatte damit zu tun, dass es irgendwelche Probleme mit dem geplanten Flugzeug hab, aber so hatte ich das Glück mit einer zumindest im Innenraum modernisierten Boeing 767 zu fliegen. Das Besondere war, dass es hier einen der größten Monitore gab, die ich je auf den Flügen zu sehen bekam (gleich auf dem nächsten Flug nach Tokio gab es Steinzeittechnik mit 5-Zoll-Monitoren und gleichzeitig startenden Filmen) und natürlich der Sitz, der sich auf echte 180 Grad regeln ließ.

Am Sonntag ließ ich es noch einmal ruhig angehen, immerhin gab es noch einmal 2 Stunden Zeitverschiebung und das waren dann schon 7 gegenüber Argentinien. Der Tag startete mit einem IHOP-Frühstück mit lecker Waffeln. Danach ging es dann endlich mal wieder an den Strand, diesmal an den von Waikiki. Der Strand selbst ist relativ schmal, es gibt jedoch immer öffentlichen Zugang von der Straße, auch wenn das manchmal eine ziemlich unwirtliche Gasse zwischen zwei Hotels ist. Man kann sich auch einen Schirm ausleihen, muss dann aber auch einen Platz zwischen all den Leuten finden. Einzelne Strandbesucher waren nicht ganz so begeistert von meiner Standortwahl, es gab aber keinen echten Widerstand :) Sonntagabend ist in Amerika ja "Desperate Houswives"-Zeit, was aber aufgrund der vielen und dazu noch unangekündigten Werbeunterbrechungen kein Vergnügen ist. Da bleibe ich dann lieber bei der iTunes-Variante...

Für Montag hatte ich ein Auto reserviert und mit diesem ging es dann zum Norden der Hawaii-Insel Oahu. North Shore ist ein beliebtes Surfer-Dorf, da es aber regnete, war da eher gar nichts los. Den Nachmittag verbrachte ich dann im Regen auf dem Kamehameha-Highway, der einmal um die Insel führt. Aussteigen konnte bzw. wollte ich nicht, denn der Regen wurde immer stärker.

Dienstag war das Wetter wie ausgewechselt und so startete ich einen neuen Versuch mit North Shore. Auf dem Weg dorthin kommt man an der Dole Plantation vorbei. Die Dole-Ananas-Dosen wurden nämlich auf Hawaii erfunden von Mr. Dole. Während Mr. Dole aber ausschließlich Ananas anbaute, wird das heute eher in Asien gemacht und auf Hawaii setzt man jetzt auf Bananen, Kaffee und Mangos. Die Dole Plantation ist heute nur noch eine Touri-Info mit angeschlossenem Dole-Fanshop. Nach diesem kurzen Zwischenstopp erreichte ich dann irgendwann Waimea Bay, wo tatsächlich ein paar Surfer ihr Glück versuchten. Wenn man das so beobachtet, muss das ziemlich frustrierend sein: Man hängt fast stundenlang irgendwo draußen im kalten Wasser, muss dann abschätzen, ob es sich lohnt, sich in Position zu bringen und wenn man Glück hat, gibt es für ein paar Minuten Spaß. Mal gucken wie die Fotos geworden sind.

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