Santiago begrüßte mich wie erwartet mit über 30 Grad - endlich wieder Sommer. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel war auch unkompliziert und so konnte ich mich direkt ins südamerikanische Getümmel stürzen. Und das geht natürlich am besten auf einem Markt! Also mit der Metro zur Estacion Central, wo nebenan gefühlt halb Chile die letzten Weihnachtseinkäufe tätigte. Auf der anderen Straßenseite gab es ein "Shopping", wo etwas ruhiger war. Was aber nicht auf die Musik bezogen werden konnte, denn auch hier liefen "Jingle Bells" und "Frosty, el muñeco" in der Dauerrotation. Da es mittlerweile schon fast 16:00 Uhr war, meldete sich der kleine Hunger. Im Food Court gab es die neben dem üblichen KFC, Burger King etc. auch die chilenische Kette "Fritz", die Schnitzelburger im Menü mit Bier (Kunstmann - das gute Bier) verkauft. Eine nicht-repräsentative Umfrage bei Chilenen ergab eher Unkenntnis über diese Kette... Ich selbst hab's auch nicht getestet :)
Am Dienstag unternahm ich das Touriprogramm. Es gibt in Santiago auch einen Sightseeing-Bus, wo man mit Tagesticket an verschiedenen Stationen ein- und aussteigen kann. Man braucht keine Kopfhörer, denn die Texte werden direkt für alle auf Spanisch und Englisch übertragen. Die ganze Runde dauert Zuber zwei Stunden, was bei dem Verkehr in Santiago eine echte Leistung des Busfahrers ist. Mein Start- und Endpunkt war das Museo Nacional de Bellas Artes, wo es eine kleine Ausstellung über Fototapeten-Fotografen in den 20ern in den chilenischen Badeorten gab. Das ganze war sehr witzig, denn die Leute wurden nicht nur vor einer Fototapete fotografiert, um eine Reise nach Paris vorzutäuschen, sondern es gab auch Fake-Autos oder Pferde, auf die man sich damals setzen konnte, um ein realistischeres Bild zu erzeugen. Abends ging's mit der Bergbahn (funicular) auf den San Cristobal-Berg. Von dort hat man einen super Blick auf die große Teile der Stadt. Früher konnte man mit einer Seilbahn noch auf den nächsten Berg fahren, jetzt wartet sie jedoch auf einen Konzessionär, der sie repariert und betreibt.
Am Mittwoch hatte ich ein Auto reserviert und hatte schon das erste Bus-Abenteuer hinter mir, um die Station zu erreichen. Erstens kann man im Bus nicht mit Bargeld zahlen, dazu gibt es die aufladbare BIP!Card. Das hatte ich schon herausgefunden, ebenso die Linie, mit der ich fahren sollte. Abfahrtzeiten werden ja generell nicht angegeben, weil sie sowieso nicht eingehalten werden. Dafür kommt aber alle paar Minuten ein Bus. Mein erster Bus hatte irgendwannn zwischendurch eine Panne und der Fahrer ließ alle aussteigen. Danach kamen natürlich nur noch kleinere Busse, die alle schon übervoll waren. Irgendwann kam ich auch mit. Nächstes Problem: Stationen werden nicht angesagt und die Schilder an den Stationen sind auch so schön klein, um nicht erkannt zu werden. Glücklicherweise fahren die Busse aber meistens die ganze Straße lang, so dass man sich langfristig auf "seine" Hausnummer 9739 konzentrieren kann. Irgendwann konnte ich den Hyundai in Empfang nehmen und mich selbst in den Verkehr von Santiago stürzen. Dank GPS fand ich auch schnell den Weg in die Anden. Dort gab es tolle Fotomomente und steile Serpentinen bis zur argentinischen Grenze nahe Portillo auf fast 3.000 m Höhe. Das war schon mit einem normalen Pkw aufregend, mir kamen aber neben den erwarteten LKW und Bussen auch zwei Fahrradfahrer aus Richtung Argentinien entgegen!
Am 11. Dezember geht's los: Einmal um die Welt in 64 Tagen.
Aktuell geplante Stationen: CHI, YTO, SCL, MVD, USH, BUE, SFO, HNL, AKL, WLG, CHC, SYD, CNS, SIN, JNB, CPT, IST.
29.12.2010
Toronto - Tag 9
Der vorletzte Sonntag als letzter Schneetag in diesem Jahr liegt nun schon wieder so lange zurück, dass er im Rückblick gar nicht mehr so anstrengend war. Er startete wie bereits angekündigt um 13:00 Uhr mit der Tim-Burton-Ausstellung, vorher gab es aber noch ein letztes Frühstück im Rogers Centre, das aber niemand so nennt, weil es früher SkyDome hieß. Unter diesem Namen kennt es auch jeder Taxifahrer. Auf die Zielangabe Rogers Centre bekommt man schon mal ein "I don't know what you mean!". Das Frühstück gab es immer mit Blick auf das Spielfeld, nur am Sonntag war alles dunkel.
Zurück zur Tim-Burton-Austellung, die zwar klein (daher der begrenzte Eintritt), aber dennoch interessant war. Ich wußte z.B. gar nicht, dass auch die Mars Attacks-Figuren von ihm sind. Es gab viele Originalkostüme aus den bekannten Filmen zu sehen und einige frühe Skizzen aus seiner Vorstadtkindheit :)
Viel hatte Toronto an einem kalten Dezembersonntag nicht zu bieten. Die Shoppingcenter waren voll und als es irgendwann anfing zu schneien, auch der einzig warme Aufenthaltsort. Das Spannende ist aber The PATH, ein unterirdisches Tunnelsystem unter fast der ganzen Innenstadt. So kann man wetterunabhängig vom Hauptbahnhof Union Station bis in die Innenstadt kommen. Es gab sogar einen Abzweig zum CN-Tower und Rogers Centre.
Da der Flug erst 23:45 startete, war noch Zeit für einen Kinofilm. Aber: "Love and other drugs" (in Deutschland ab 13. Januar) lohnt sich nicht wirklich, alles ziemlich kaugummiartig langgezogen...
Mit dem WiFi-Airport-Bus ging's zu eben diesem, wo bis auf eine kleine Übergepäck-Diskussion (die aber zu meinen Gunsten ausging) auch nichts weiter Aufregendes passierte.
Zurück zur Tim-Burton-Austellung, die zwar klein (daher der begrenzte Eintritt), aber dennoch interessant war. Ich wußte z.B. gar nicht, dass auch die Mars Attacks-Figuren von ihm sind. Es gab viele Originalkostüme aus den bekannten Filmen zu sehen und einige frühe Skizzen aus seiner Vorstadtkindheit :)
Viel hatte Toronto an einem kalten Dezembersonntag nicht zu bieten. Die Shoppingcenter waren voll und als es irgendwann anfing zu schneien, auch der einzig warme Aufenthaltsort. Das Spannende ist aber The PATH, ein unterirdisches Tunnelsystem unter fast der ganzen Innenstadt. So kann man wetterunabhängig vom Hauptbahnhof Union Station bis in die Innenstadt kommen. Es gab sogar einen Abzweig zum CN-Tower und Rogers Centre.
Da der Flug erst 23:45 startete, war noch Zeit für einen Kinofilm. Aber: "Love and other drugs" (in Deutschland ab 13. Januar) lohnt sich nicht wirklich, alles ziemlich kaugummiartig langgezogen...
Mit dem WiFi-Airport-Bus ging's zu eben diesem, wo bis auf eine kleine Übergepäck-Diskussion (die aber zu meinen Gunsten ausging) auch nichts weiter Aufregendes passierte.
18.12.2010
Toronto - Tag 5 bis 8
Da ich gerade im Waschsalon sitze, kann ich euch wieder ein paar Updates schreiben...
Am letzten Mittwoch ging es nun nach Toronto. United hat wie Lufthansa auch kleinere Regionalfluglinien und mit so einer namens Shuttle America flog ich nach Toronto. United bietet die übrig gebliebenen vorderen Sitze hinter der First Class mit mehr Beinfreiheit beim Check-In zum Kauf an. Da das nur 19 Dollar kostete, hab ich mir das gegönnt. Und ich hatte Wiede Glück, das der Platz neben mir frei blieb. Im Flugzeug gab's zum Starbucks-Kaffee die schon gezeigten Mini Moo's.
Die Einreise nach Kanada war unkomplizierter und schneller als beim südlichen Nachbarn und so saß ich schnell im Bus zur Innenstadt. Im Hotel hörte ich den schönen Satz: "As a valued member I upgraded you to an Executive Suite.", d.h. ich hab nun jeweils ein separates Wohn- und Schlafzimmer. Internet wäre auch umsonst, ist aber leider nur kabelgebunden. Meine Zimmernummer endet schon wieder auf 7, mal gucken, ob sich daraus eine Serie entwickelt.
Am Donnerstag startete ich den Tag mit einem Besuch auf dem CN-Tower, dem früher einmal höchsten Fernsehturm der Welt. Von dort hat man einen fantastischen Blick über Toronto und über den Lake Ontario. Das Wetter war auch einigermaßen, es war etwas windig. Oben gibt es auch einen Beriech mit Glasfußboden, wo man lustige Fotos machen lassen kann - nichts für Leute mit Höhenangst. Danach bin ich ein wenig durch die Stadt gelaufen und war dann abends im Princess of Wales Theatre, wo Priscilla auf der Bühne präsentiert wurde.
Gestern nun lieh ich mir ein Auto und fuhr zu den Niagara-Fällen. Im Reiseführer wird man schon ob der kitschigen Jahrmarktsatmosphäre in den angrenzenden Straßen gewarnt. Da im Winter naturgemäß weniger Leute unterwegs sind, war es noch auszuhalten. Die Wasserfälle an sich sind etwas enttäuschend, was auch am ungemütlichen Wetter lag. Wer jedoch schon mal bei den Iguazu-Wasserfällen war, ist hier nicht mehr zu beeindrucken.
Nach dem gestrigen Ausflug in's Nachtleben von Toronto mußte ich heute erstmal ein wenig länger schlafen. Gerade war ich früstücken und jetzt warte ich darauf, dass die Wäsche getrocknet wird.
Morgen startet der Flug nach Santiago erst um 23:55 Uhr, ich hab also noch den ganzen Tag zur Verfügung. Derzeit läuft hier die Tim-Burton-Ausstellung, in die ich im März in New York aufgrund des hohen Andrangs nicht mehr reingekommen bin. Jetzt hab ich für morgen um 13:00 Uhr ein Ticket. Ansonsten starteten gerade ein paar Filme, die ich sehen will, die Zeit läßt sich also sinnvoll nutzen.
Am letzten Mittwoch ging es nun nach Toronto. United hat wie Lufthansa auch kleinere Regionalfluglinien und mit so einer namens Shuttle America flog ich nach Toronto. United bietet die übrig gebliebenen vorderen Sitze hinter der First Class mit mehr Beinfreiheit beim Check-In zum Kauf an. Da das nur 19 Dollar kostete, hab ich mir das gegönnt. Und ich hatte Wiede Glück, das der Platz neben mir frei blieb. Im Flugzeug gab's zum Starbucks-Kaffee die schon gezeigten Mini Moo's.
Die Einreise nach Kanada war unkomplizierter und schneller als beim südlichen Nachbarn und so saß ich schnell im Bus zur Innenstadt. Im Hotel hörte ich den schönen Satz: "As a valued member I upgraded you to an Executive Suite.", d.h. ich hab nun jeweils ein separates Wohn- und Schlafzimmer. Internet wäre auch umsonst, ist aber leider nur kabelgebunden. Meine Zimmernummer endet schon wieder auf 7, mal gucken, ob sich daraus eine Serie entwickelt.
Am Donnerstag startete ich den Tag mit einem Besuch auf dem CN-Tower, dem früher einmal höchsten Fernsehturm der Welt. Von dort hat man einen fantastischen Blick über Toronto und über den Lake Ontario. Das Wetter war auch einigermaßen, es war etwas windig. Oben gibt es auch einen Beriech mit Glasfußboden, wo man lustige Fotos machen lassen kann - nichts für Leute mit Höhenangst. Danach bin ich ein wenig durch die Stadt gelaufen und war dann abends im Princess of Wales Theatre, wo Priscilla auf der Bühne präsentiert wurde.
Gestern nun lieh ich mir ein Auto und fuhr zu den Niagara-Fällen. Im Reiseführer wird man schon ob der kitschigen Jahrmarktsatmosphäre in den angrenzenden Straßen gewarnt. Da im Winter naturgemäß weniger Leute unterwegs sind, war es noch auszuhalten. Die Wasserfälle an sich sind etwas enttäuschend, was auch am ungemütlichen Wetter lag. Wer jedoch schon mal bei den Iguazu-Wasserfällen war, ist hier nicht mehr zu beeindrucken.
Nach dem gestrigen Ausflug in's Nachtleben von Toronto mußte ich heute erstmal ein wenig länger schlafen. Gerade war ich früstücken und jetzt warte ich darauf, dass die Wäsche getrocknet wird.
Morgen startet der Flug nach Santiago erst um 23:55 Uhr, ich hab also noch den ganzen Tag zur Verfügung. Derzeit läuft hier die Tim-Burton-Ausstellung, in die ich im März in New York aufgrund des hohen Andrangs nicht mehr reingekommen bin. Jetzt hab ich für morgen um 13:00 Uhr ein Ticket. Ansonsten starteten gerade ein paar Filme, die ich sehen will, die Zeit läßt sich also sinnvoll nutzen.
15.12.2010
Chicago - Tag 4
Gestern schien nun endlich die Sonne, aber die Temperaturen waren weiterhin in den "teens". Nach einem guten Frühstück bei Eggsperience unternahm ich eine kleine Fototour durch "The Loop". Über den Millenium-Park kam ich auch bis zum Lake Michigan, der aber hier eher unspektakulär ist. Im angrenzenden Park findet man die Buckingham Fountain, die aber nichts mit dem englischen Königshaus zu tun hat, sondern von Kate Buckingham in Erinnerung an ihren Bruder Clarence gespendet wurde. Bekannt ist der Springbrunnen aus der Titelsequenz von Al Bundy, auch wenn man das jetzt unter dem ganzen Schnee nicht so richtig erkennen konnte. Anschließend ging's zum obligatorischen Red Lobster-Besuch. Derzeit ist Surf&Turf-Event, was quasi Steak&Shrimps heißt.
Am Abend stand John Waters auf dem Programm, der ein bißchen über sein Weihnachten berichtete. Das Harris Theater war ausverkauft und sein Monolog war wirklich gut.
Heute nun geht es nach Toronto, wo ähnliche Temperaturen herrschen wie hier in Chicago ergänzt durch ein paar Schneeschauer.
Am Abend stand John Waters auf dem Programm, der ein bißchen über sein Weihnachten berichtete. Das Harris Theater war ausverkauft und sein Monolog war wirklich gut.
Heute nun geht es nach Toronto, wo ähnliche Temperaturen herrschen wie hier in Chicago ergänzt durch ein paar Schneeschauer.
14.12.2010
Chicago - Tag 1 bis 3
Nach etwas Aklimatisierung hier nun der erste Bericht von der Reise: Nach einer Nachtpackaktion hat auf dem Hinflug alles ohne Probleme funktioniert. Highlight war natürlich mein erster Transatlantik-Flug in der Swiss-Business Class. In einem A340 gibt es hinter der First noch ein Mini-Business-Abteil mit 12 Plätzen, von denen jedoch nur 9 belegt waren. Auch ich hatte Glück und mein Nebenplatz 5B blieb frei. Im Dezember ist St. Moritz die kulinarische Partnerregion bei Swiss und so durfte ich ein 3-Gänge-Menü des Gastkochs Mattias Roock vom dortigen Kempisnki geniessen. Zum Film gibt's wie auch in Economy ein leckeres Mövenpick-Eis, nur dass es vorn mit Waffel serviert wird.
Nach pünktlicher Ankunft in Chicago stand zunächst die Einreise an. Und hier geht schon mal eine Stunde vorbei, aber das kenn' ich ja bereits aus Brasilien. Das Gepäck kam auch vollständig an und so stand dem Weg in's Hotel nichts mehr im Weg. In Chicago gibt es wie in New York oder London Guthabenkarten, mit denen man Bus und U-Bahn nutzen kann. Beim Kauf der Karte muss man 10 $ aufladen, die Karte selbst kostet nichts. Leider gibt's keine Tageskartenkostenbegrenzung wie in London, d.h. jede U-Bahn-Fahrt kostet 2,25 $. Mit fast 50kg Gepäck und bei strömendem Regen wird der Weg von der U-Bahn-Station zum Hotel natürlich ein Vergnügen, aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft. Mittlerweile war es schon fast 19:00 Uhr lokaler Zeit, d.h. 2:00 Uhr deutscher Zeit und ich fiel müde in mein heavenly bed.
Der Sonntag startete mit einem Oatmeal (quasi warmer Haferschleim) und einem creme cheese bagel im Eleven City Diner. Anschmiedend wollte ich bei T-Mobile eine SIM-Karte für mein Hotspot-Generator kaufen, aber die Prepaid-Karten sind aus irgendeinem Grund nicht kompatibel. Tyler vom T-Mobile Store nahm sich viel Zeit, um es zum Laufen zu bringen, gab dann aber auch auf. Abends war ich noch im Musical Departure Lounge.
Das heutige Frühstück gab's im Bongo Room. Danach stand das Museum of Contemporary Photography auf dem Programm. Dort war ich der einzige Besucher und hatte schon nach einer halben Stunde die gesamte Ausstellung gesehen. Bei AT&T startete ich einen nächsten Versuch für eine Prepaid-SIM-Karte und war diesmal erfolgreich. Der eiskalte Wind hielt mich davon ab, weiter durch die Stadt zu laufen und so wärmte ich mich erstmal wieder im Hotel auf. Nachmittags startete ich einen ersten Foto-Trip, aber auch hier stoppte mich der eisige Wind. Mit Handschuhen läßt sich die Kamera nicht so wirklich gut bedienen. Da ich schon mal in Downtown war, umkreiste ich auch einmal The Loop mit der Bahn, die hier ähnlich wie die U1 oder U2 oberirdisch fährt, jedoch steht die Konstruktion hier direkt auf der Straße.
Nach pünktlicher Ankunft in Chicago stand zunächst die Einreise an. Und hier geht schon mal eine Stunde vorbei, aber das kenn' ich ja bereits aus Brasilien. Das Gepäck kam auch vollständig an und so stand dem Weg in's Hotel nichts mehr im Weg. In Chicago gibt es wie in New York oder London Guthabenkarten, mit denen man Bus und U-Bahn nutzen kann. Beim Kauf der Karte muss man 10 $ aufladen, die Karte selbst kostet nichts. Leider gibt's keine Tageskartenkostenbegrenzung wie in London, d.h. jede U-Bahn-Fahrt kostet 2,25 $. Mit fast 50kg Gepäck und bei strömendem Regen wird der Weg von der U-Bahn-Station zum Hotel natürlich ein Vergnügen, aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft. Mittlerweile war es schon fast 19:00 Uhr lokaler Zeit, d.h. 2:00 Uhr deutscher Zeit und ich fiel müde in mein heavenly bed.
Der Sonntag startete mit einem Oatmeal (quasi warmer Haferschleim) und einem creme cheese bagel im Eleven City Diner. Anschmiedend wollte ich bei T-Mobile eine SIM-Karte für mein Hotspot-Generator kaufen, aber die Prepaid-Karten sind aus irgendeinem Grund nicht kompatibel. Tyler vom T-Mobile Store nahm sich viel Zeit, um es zum Laufen zu bringen, gab dann aber auch auf. Abends war ich noch im Musical Departure Lounge.
Das heutige Frühstück gab's im Bongo Room. Danach stand das Museum of Contemporary Photography auf dem Programm. Dort war ich der einzige Besucher und hatte schon nach einer halben Stunde die gesamte Ausstellung gesehen. Bei AT&T startete ich einen nächsten Versuch für eine Prepaid-SIM-Karte und war diesmal erfolgreich. Der eiskalte Wind hielt mich davon ab, weiter durch die Stadt zu laufen und so wärmte ich mich erstmal wieder im Hotel auf. Nachmittags startete ich einen ersten Foto-Trip, aber auch hier stoppte mich der eisige Wind. Mit Handschuhen läßt sich die Kamera nicht so wirklich gut bedienen. Da ich schon mal in Downtown war, umkreiste ich auch einmal The Loop mit der Bahn, die hier ähnlich wie die U1 oder U2 oberirdisch fährt, jedoch steht die Konstruktion hier direkt auf der Straße.
27.11.2010
Impfungen
Australien und Südafrika verlangen die einzige von der WHO als Einreisebedingung benannte Impfung, wenn man aus der Gelbfieber-Zone einreist (Zentralafrika und Südamerika). Da ich vor Australien und Südafrika in Argentinien bin, hab mich nun also dagegen impfen lassen. Nachdem ich in diesem Jahr ohne Probleme die aktuelle Influenza-Impfung überstand, sollte es letztes Wochenende soweit sein. In Berlin ist es relativ einfach, an eine Reiseimpfung zu kommen: Im Globetrotter-Laden Steglitz gibt es eine Niederlassung des Tropeninstituts der Charité. Dort ist zwischen Regalreihe 5 und 6 eine kleine Bambushütte aufgebaut, wo die "Dorfdoktorin" alles Notwendige verabreicht. Nach einer kurzen Beratung gibt's für 41 € die Spritze, dann darf man für eine Woche nix Anstrengendes machen (Sport und Sauna gehören dazu!) und kein Alkohol trinken. Als Nebenwirkungen werden einem Grippesymptome zwischen dem dritten und siebten Tag angekündigt, die bei mir aber bisher ausblieben. Ab Dienstag bin ich dann also für 10 Jahre vor Gelbfieber geschützt.
Fun Fact: Der internationale Impfpass ist gelb wie in "Gelbfieber".
Fun Fact: Der internationale Impfpass ist gelb wie in "Gelbfieber".
Professionelle Ausrüstung für bessere Fotos
Damit ihr auch optisch an meiner Reise teilnehmen könnt, stand schon länger der Kauf einer "richtigen", sprich Spiegelreflex-Kamera, an. In der Endauswahl standen die klassische Nikon D5000 und die digitale Panasonic Lumix DMC-G2 (die den Spiegelreflex-Mechanismus digital nachbildet). Nach diversen Testberichten und den persönlichen Erfahrungen von Björn hab ich mich dann für die Nikon mit einem 18-105 Nikkor-Objektiv entschieden.
Die D5000 hat keinen GPS-Empfänger eingebaut, also ist ein externer notwendig - so spar ich mir, lange Februarabende mit dem Zuordnen von Orten zu verbringen. Es gibt hier auch wieder zwei Alternativen: Den Original-Empfänger von Nikon oder der kompatible Phottix Geo One, der auch auch die Daten in die EXIF-Felder der Bilder schreibt und für den ich mich entschieden hab. Wie auch das Nikon-Original kann man ihn auf dem Blitzschuh anbringen, dann aber den eingebauten Blitz nicht mehr benutzen. Phottix liefert daher einen Gurthalter mit, womit das Teil am Kameragurt befestigt werden kann.
Die Kamera wiegt fast 3 Kilo, für gute Aufnahmen braucht man also ruhige und vor allem kräftige Hände. Um diese zumindest manchmal entlasten zu können, hab ich mir noch ein flexibles Stativ zugelegt. Damit alles heil um die Welt kommt, ist natürlich auch eine Fototasche hilfreich. Meine Lieblingstaschenfirma Crumpler hält dazu das Modell "Jimmy Bo 500" bereit, wo alles reinpaßt.
So, jetzt werd ich noch ein bißchen in der Anleitung lesen und nächste Woche noch üben, damit die Fotos auch perfekt werden. Und hier dann noch ein paar passende Kaufanregungen:
Die Kamera wiegt fast 3 Kilo, für gute Aufnahmen braucht man also ruhige und vor allem kräftige Hände. Um diese zumindest manchmal entlasten zu können, hab ich mir noch ein flexibles Stativ zugelegt. Damit alles heil um die Welt kommt, ist natürlich auch eine Fototasche hilfreich. Meine Lieblingstaschenfirma Crumpler hält dazu das Modell "Jimmy Bo 500" bereit, wo alles reinpaßt.
So, jetzt werd ich noch ein bißchen in der Anleitung lesen und nächste Woche noch üben, damit die Fotos auch perfekt werden. Und hier dann noch ein paar passende Kaufanregungen:
21.10.2010
Buenos Aires +1, San Francisco -1
Am nächsten Wochenende beginnt neben der Sommerzeit auch der Winterflugplan. Der bringt einige Änderungen mit sich: z.B. benutzt Lufthansa wieder 4-stellige Flugnummern zwischen Berlin und München, aber Air Canada streicht auch den von mir ausgewählten Dienstagsflug von Buenos Aires über Santiago nach Toronto. Bleibt also ein Tag mehr für das sommerliche Buenos Aires, während das winterliche San Francisco mit einem Tag weniger auskommen muss. Mal gucken, wie Marriott auf die Launen von Air Canada reagiert...
05.09.2010
eVisitor-Visum für Australien
Neben den USA ist Australien ein weiteres Land auf meiner Reise, das ein Visum für EU-Europäer verlangt. Aber auch in Australien kann man das Visum online beantragen. Für Touristen reicht ein kostenloses eVisitor-Visum aus, das man allerdings vor der Einreise beantragen muss. Bei der Beantragung wird auch das Geburtsland abgefragt und die australische Einwanderungsbehörde ist da sehr genau und unterscheidet zwischen "German Dem Republic" und "Germany". Inzwischen hat ja in Australien die neue Arbeitswoche angefangen und deshalb gab's auch schon die Genehmigung. Ich kann jetzt mehrmals bis zum 6. September für jeweils bis zu 3 Monate nach Australien reisen.
14.08.2010
Jetzt noch schnell ein USA-Visum beantragen und die ESTA-Tax sparen
Wer in den nächsten 2 Jahren in die Vereinigten Staaten reisen möchte, sollte sich noch bis 7. September sein kostenloses Visum sichern. Ab 8. September kostet das dann eine Eintrittsgebühr von 14 USD. Die ESTA-Registrierung ist aber 2 Jahre lang gültig und für spätere Reisen können bei bewilligten Anträgen folgende Angaben geändert werden: "Zieladresse in den Vereinigten Staaten, Fluginformationen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer". Dazu wird dann die Antragsnummer, die Reisepassnummer und das Geburtsdatum benötigt. Pech haben also auch alle, die während der Visa-Gültigkeit einen neuen Pass bekommen. Und hier nun der Link zur ESTA-Registrierung: https://esta.cbp.dhs.gov/
29.07.2010
Nächster Schritt: Hotelbuchungen
Nach den Flügen stehen nun die Hotelbuchungen an: Bei 2-3 Tagen pro Ort habe ich keine Lust, erst vor Ort nach Hotels zu suchen und außerdem: "Ich bin zu alt für billige Absteigen!" :)
Bei fast 60 Übernachtungen könnte ich mir bei Konzentration auf eine Kette ganz nebenbei den Gold- oder Silberstatus erschlafen. Radisson bietet aber derzeit für Friends&Family der Angestellten ein ganz besonderes Angebot: Mit einem Zauberwort kosten die Zimmer derzeit nur 80 €, $ oder £. Dafür gibt's zwar keine Goldpoints, aber bei manchmal 50 % Rabatt interessiert das auch nicht mehr. Zum Glück gibt's schicke Häuser in vielen Orten auf meiner Route: Santiago, Montevideo, Johannesburg, Kapstadt und Istanbul. Da freut sich die Reisekasse.
Bei fast 60 Übernachtungen könnte ich mir bei Konzentration auf eine Kette ganz nebenbei den Gold- oder Silberstatus erschlafen. Radisson bietet aber derzeit für Friends&Family der Angestellten ein ganz besonderes Angebot: Mit einem Zauberwort kosten die Zimmer derzeit nur 80 €, $ oder £. Dafür gibt's zwar keine Goldpoints, aber bei manchmal 50 % Rabatt interessiert das auch nicht mehr. Zum Glück gibt's schicke Häuser in vielen Orten auf meiner Route: Santiago, Montevideo, Johannesburg, Kapstadt und Istanbul. Da freut sich die Reisekasse.
27.07.2010
Credit Card Fraud?
Aufgeregter Anruf von Airplus: "Mit Ihrer Kreditkarte wurden am Wochenende viele Flüge gebucht?" - "Von Air Canada, United, Pluna und Swiss?" - "Ja." - "War ich selbst!"
25.07.2010
Südamerika
Nach dem kalten Nordamerika, wo Tripit winterliche -3 bis +4 °C als langjährige Durchschnittstemperatur angibt, soll es zum Aufwärmen nach Südamerika gehen. Stationen sollen Santiago de Chile, Montevideo, Ushuaia und Buenos Aires sein. Von Toronto gibt es eine tägliche Verbindung von Air Canada über Santiago nach Buenos Aires und Air Canada kann sogar in Santiago noch Passagiere für die letzte Teilstrecke nach Buenos Aires aufnehmen. Ticket Nr. 1 hat also folgende Strecken: YYZ-SCL, SCL-EZE, EZE-(SCL)-(YYZ)-SFO. Gebucht!
Auf dem Hinweg soll es gleich nach Montevideo gehen. Im letzten Jahr sind wir ja mit der Fähre von BsAs nach Montevideo gefahren. Abenteuerliche Sache bei frühlingshaftem Sturm. Kurzer Rückblick:
Da es relativ zeitintensiv ist, vom Flughafen Ezeiza zum Fährterminal von Buquebus zu kommen, wo man auch wieder relativ früh einchecken muss, habe ich entschieden, dieses Mal von BsAs nach Montevideo zu fliegen. Warum nach Montevideo? Es wird Weihnachten sein und was kann man zu dieser Zeit Besseres auf einem Singletrip machen, außer am Strand zu liegen? Und den hat BsAs nun nicht wirklich... Ticket Nr. 2: EZE-MVD mit Pluna für 44 €. Gebucht!
Nach relaxtem Strandleben folgt wieder Aktivurlaub, dieses Mal in der südlichsten Stadt der Welt - in Ushuaia. Ursprünglich wollte ich von Punta Arenas nach Ushuaia mit dem Schiff fahren, für diese Minikreuzfahrt von 4 Tagen werden aber 2.500 $ aufgerufen, womit es wieder vom Plan gestrichen wurde. Ushuaia liegt am Beagle-Kanal, der nach dem Schiff HMS Beagle benannt wurde, mit dem auch Charles Darwin nach Südamerika unterwegs war, wie mir ein zukünftiger Biolehrer verriet. In der Nähe von Ushuaia gibt's den Parque Nacional de Tierra del Fuego (Feuerland-Nationalpark), den Tren del fin del mundo (Zug am Ende der Welt) und man kann Pinguine live sehen! Ticket Nr. 3: MVD-(AEP)-USH/USH-AEP. Gebucht!
Auf dem Hinweg soll es gleich nach Montevideo gehen. Im letzten Jahr sind wir ja mit der Fähre von BsAs nach Montevideo gefahren. Abenteuerliche Sache bei frühlingshaftem Sturm. Kurzer Rückblick:
Da es relativ zeitintensiv ist, vom Flughafen Ezeiza zum Fährterminal von Buquebus zu kommen, wo man auch wieder relativ früh einchecken muss, habe ich entschieden, dieses Mal von BsAs nach Montevideo zu fliegen. Warum nach Montevideo? Es wird Weihnachten sein und was kann man zu dieser Zeit Besseres auf einem Singletrip machen, außer am Strand zu liegen? Und den hat BsAs nun nicht wirklich... Ticket Nr. 2: EZE-MVD mit Pluna für 44 €. Gebucht!
Nach relaxtem Strandleben folgt wieder Aktivurlaub, dieses Mal in der südlichsten Stadt der Welt - in Ushuaia. Ursprünglich wollte ich von Punta Arenas nach Ushuaia mit dem Schiff fahren, für diese Minikreuzfahrt von 4 Tagen werden aber 2.500 $ aufgerufen, womit es wieder vom Plan gestrichen wurde. Ushuaia liegt am Beagle-Kanal, der nach dem Schiff HMS Beagle benannt wurde, mit dem auch Charles Darwin nach Südamerika unterwegs war, wie mir ein zukünftiger Biolehrer verriet. In der Nähe von Ushuaia gibt's den Parque Nacional de Tierra del Fuego (Feuerland-Nationalpark), den Tren del fin del mundo (Zug am Ende der Welt) und man kann Pinguine live sehen! Ticket Nr. 3: MVD-(AEP)-USH/USH-AEP. Gebucht!
24.07.2010
Und noch eine neue/alte Variante...
Schon wieder sind einige reservierte Flüge in den Buchungssystemen der Airlines storniert worden. Also noch einmal bei LH anrufen... Das Backtracking-Problem besteht immer noch, da Sydney östlich von Tokio oder Shanghai liegt. Australien ist mir aber wichtig, also haben der nette Hotline-Mitarbeiter und ich wieder die alte Route versucht. Nach Neujahr wollen natürlich viele über den Pazifik fliegen, insofern sind viele Flüge schon ausgebucht (für Prämienflüge). Irgendwie haben wir aber doch eine Variante gefunden, die jetzt wieder San Francisco und Honolulu einschließt. Tokio und Shanghai muss ich also anderweitig nachholen. Leider gab's von SFO nach HNL nur noch Economy-Plätze, aber für 5 Stunden ist das ja machbar. Gebucht ist jetzt ZRH-ORD/SFO-HNL-AKL-SYD-SIN-JNB-IST-ZRH. Das ganze kostet ca. 600 € Gebühren, was auch etwas günstiger als ursprünglich geplant ist. Morgen kann dann Südamerika gebucht werden, da werden die Plätze auch langsam knapp.
20.07.2010
Das Buchungsabenteuer geht weiter!
Herr A. von der FTL-Hotline hatte sich ja vorletzten Samstag viel Mühe gegeben, die Flüge einzubuchen. Scheinbar gibt es aber ein Backtracking-Problem, so dass einige Flüge jetzt nicht mehr reserviert sind. Die Verbindung von Tokio nach Sydney über Bangkok muss wohl den Round-The-World-Regeln widersprechen, obwohl das Buchungstool sie anbietet und auch mehrfach prüft. Zwischenzeitlich gab es einen Vorschlag mit Zwischenstopp in Shanghai. Wenn Neuseeland und Honolulu aber durch Tokio ersetzt werden, bleibt ja für Südamerika noch ein bißchen mehr Zeit. Also hab ich diesen Teil noch einmal neu geplant und ein paar Tage für Shanghai eingebaut. Gerade eben hab ich mit einem weit entfernten LH-Call Center also folgende neue Variante für das RTW-Ticket gebucht: ZRH-CHI/YYZ-NRT-SHA-SYD-SIN-JNB-IST-ZRH. Statt Thai Airways steht jetzt Air China auf dem Plan.
10.07.2010
Buchung!
Die erste Routenplanung sah ja Stops in Chicago, Honolulu, Auckland, Sydney, Singapur, Hongkong, Johannesburg und Istanbul vor. Da aber direkt nach Neujahr (oder generell, so genau konnte das an der Buchungshotline nicht geklärt werden) keine Air Newzealand-Flüge verfügbar sind, ist jetzt folgende Strecke gebucht: Berlin (Zürich) Chicago, Toronto, Santiago de Chile, Montevideo, Ushuaia, Buenos Aires (Santiago de Chile, Toronto) San Francisco, Tokio (Bangkok) Sydney, Singapur, Johannesburg, Istanbul. Wer aufmerksam mitgelesen hat, hat den kleinen Umweg über Südamerika erkannt, der muss noch separat gebucht werden. Der Abstecher nach Neuseeland ist noch nicht ganz vom Plan gestrichen, mal gucken, was das Budget noch so her gibt.
Zwischen Sydney und Singapur gibt es ja diverse A380-Verbindungen, diese sind aber für Prämientickets superschnell ausgebucht und daher bleibt mir nur der Flug mit der Boeing B777.
Zwischen Sydney und Singapur gibt es ja diverse A380-Verbindungen, diese sind aber für Prämientickets superschnell ausgebucht und daher bleibt mir nur der Flug mit der Boeing B777.
29.06.2010
Der Urlaub ist genehmigt!
Heute nun wurde mein Urlaub genehmigt! Das Urlaubskontingent für 2011 ist noch nicht eingestellt, insofern hab ich jetzt erstmal für die Zeit vom 11. Dezember bis Mitte Januar die offizielle Genehmigung im System :)
Von: SAP My HR
Datum: 29. Juni 2010 12:45:42 MESZ
An: "Jan"
Betreff: Abwesenheit wurde genehmigt
Ihr Abwesenheitsantrag Urlaub für den Zeitraum 13.12.2011 bis 14.01.2011
wurde genehmigt.
29.06.2010 12:45:40
------------------------------------------------------------------------
Your absence request Urlaub from 13.12.2011 until 14.01.2011
has been approved.
29.06.2010 12:45:40
Von: SAP My HR
Datum: 29. Juni 2010 12:45:42 MESZ
An: "Jan"
Betreff: Abwesenheit wurde genehmigt
Ihr Abwesenheitsantrag Urlaub für den Zeitraum 13.12.2011 bis 14.01.2011
wurde genehmigt.
29.06.2010 12:45:40
------------------------------------------------------------------------
Your absence request Urlaub from 13.12.2011 until 14.01.2011
has been approved.
29.06.2010 12:45:40
18.05.2010
Urlaub oder Sabbatical
Für 2 oder 3 Monate Abwesenheit aus einem Vollzeitjob gibt es theoretisch einige Möglichkeiten:
- Variante 1: Einige Firmen bieten ein Teilzeitmodell an, bei dem man z.B. für die doppelte Zeit einen 50%-Teilzeitvertrag eingeht, und dann die eine Hälfte voll und die andere Hälfte gar nicht arbeitet. Dieses Modell hat den Vorteil, dass über die gesamte Zeit ein Teilgehalt gezahlt und die Sozialversicherungen bedient werden und man sich darum nicht extra kümmern muss.
- Variante 2: Die teuerste Variante ist unbezahlter Urlaub. Um später z.B. keine Rieseneinbußen bei der Rente oder auch um während der Reise eine Krankenversicherung zu haben, muss man sich um diese Zahlungen für die Zeit des Urlaubs selbst kümmern. Zusätzliche Einbußen gibt's (soweit vorhanden) bei Weihnachtsgeld oder Bonuszahlungen, diese werden ggf. um den Freizeitanteil von der Jahresarbeitszeit gekürzt.
- Variante 3: Urlaub aus zwei Jahren zusammenlegen und über den Jahreswechsel freimachen: Keine Kürzungen beim 13. Gehalt, regelmäßige Gehaltszahlungen und kein Stress mit der Kranken- oder Rentenversicherung.
Nach ein paar Bier mit einem Personalmanager letzte Woche hab ich mich jetzt für Variante 3 entschieden: Nach dem Buchungsschluss Anfang Dezember wird's eh ruhiger und bis zur Berlinale im Februar sind zwei Monate Zeit zum Verreisen.
- Variante 1: Einige Firmen bieten ein Teilzeitmodell an, bei dem man z.B. für die doppelte Zeit einen 50%-Teilzeitvertrag eingeht, und dann die eine Hälfte voll und die andere Hälfte gar nicht arbeitet. Dieses Modell hat den Vorteil, dass über die gesamte Zeit ein Teilgehalt gezahlt und die Sozialversicherungen bedient werden und man sich darum nicht extra kümmern muss.
- Variante 2: Die teuerste Variante ist unbezahlter Urlaub. Um später z.B. keine Rieseneinbußen bei der Rente oder auch um während der Reise eine Krankenversicherung zu haben, muss man sich um diese Zahlungen für die Zeit des Urlaubs selbst kümmern. Zusätzliche Einbußen gibt's (soweit vorhanden) bei Weihnachtsgeld oder Bonuszahlungen, diese werden ggf. um den Freizeitanteil von der Jahresarbeitszeit gekürzt.
- Variante 3: Urlaub aus zwei Jahren zusammenlegen und über den Jahreswechsel freimachen: Keine Kürzungen beim 13. Gehalt, regelmäßige Gehaltszahlungen und kein Stress mit der Kranken- oder Rentenversicherung.
Nach ein paar Bier mit einem Personalmanager letzte Woche hab ich mich jetzt für Variante 3 entschieden: Nach dem Buchungsschluss Anfang Dezember wird's eh ruhiger und bis zur Berlinale im Februar sind zwei Monate Zeit zum Verreisen.
08.05.2010
Hallo Welt!
Auf geht's in die Welt. Nach 150 Flügen mit StarAlliance-Gesellschaften und diversen Kreditkarteneinsätzen stehen nun über 280.000 Meilen auf dem Konto, genau die richtige Anzahl, um in der Business Class einmal um die Welt zu düsen. Unter www.staralliance.com kann sich jeder seine Route um die Welt selbst zusammenbauen. Während bezahlte Tickets bis zu 15 Stopovers und 16 Flugsegmente enthalten dürfen, sind Prämientickets etwas eingeschränkt: Ich mußte also 7 Orte auf der Tour festlegen und durfte dafür 10 Flugsegmente verbrauchen. Und es gibt noch eine Einschränkung: Beide Ticketvarianten sind auf 39.000 Flugmeilen begrenzt.
Seit Weihnachten brüte ich über der Routenplanung, sie wurde diverse Male umgeplant, um noch mehr Höhepunkte unterzubringen. Ergebnis war diese Routenplanung: Chicago, Honolulu, Auckland, Sydney, Singapur, Hongkong, Johannesburg und Istanbul. Zwischen Chicago und Honolulu soll es noch nach Südamerika gehen.
Seit Weihnachten brüte ich über der Routenplanung, sie wurde diverse Male umgeplant, um noch mehr Höhepunkte unterzubringen. Ergebnis war diese Routenplanung: Chicago, Honolulu, Auckland, Sydney, Singapur, Hongkong, Johannesburg und Istanbul. Zwischen Chicago und Honolulu soll es noch nach Südamerika gehen.
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