14.12.2010

Chicago - Tag 1 bis 3

Nach etwas Aklimatisierung hier nun der erste Bericht von der Reise: Nach einer Nachtpackaktion hat auf dem Hinflug alles ohne Probleme funktioniert. Highlight war natürlich mein erster Transatlantik-Flug in der Swiss-Business Class. In einem A340 gibt es hinter der First noch ein Mini-Business-Abteil mit 12 Plätzen, von denen jedoch nur 9 belegt waren. Auch ich hatte Glück und mein Nebenplatz 5B blieb frei. Im Dezember ist St. Moritz die kulinarische Partnerregion bei Swiss und so durfte ich ein 3-Gänge-Menü des Gastkochs Mattias Roock vom dortigen Kempisnki geniessen. Zum Film gibt's wie auch in Economy ein leckeres Mövenpick-Eis, nur dass es vorn mit Waffel serviert wird.

Nach pünktlicher Ankunft in Chicago stand zunächst die Einreise an. Und hier geht schon mal eine Stunde vorbei, aber das kenn' ich ja bereits aus Brasilien. Das Gepäck kam auch vollständig an und so stand dem Weg in's Hotel nichts mehr im Weg. In Chicago gibt es wie in New York oder London Guthabenkarten, mit denen man Bus und U-Bahn nutzen kann. Beim Kauf der Karte muss man 10 $ aufladen, die Karte selbst kostet nichts. Leider gibt's keine Tageskartenkostenbegrenzung wie in London, d.h. jede U-Bahn-Fahrt kostet 2,25 $. Mit fast 50kg Gepäck und bei strömendem Regen wird der Weg von der U-Bahn-Station zum Hotel natürlich ein Vergnügen, aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft. Mittlerweile war es schon fast 19:00 Uhr lokaler Zeit, d.h. 2:00 Uhr deutscher Zeit und ich fiel müde in mein heavenly bed.

Der Sonntag startete mit einem Oatmeal (quasi warmer Haferschleim) und einem creme cheese bagel im Eleven City Diner. Anschmiedend wollte ich bei T-Mobile eine SIM-Karte für mein Hotspot-Generator kaufen, aber die Prepaid-Karten sind aus irgendeinem Grund nicht kompatibel. Tyler vom T-Mobile Store nahm sich viel Zeit, um es zum Laufen zu bringen, gab dann aber auch auf. Abends war ich noch im Musical Departure Lounge.

Das heutige Frühstück gab's im Bongo Room. Danach stand das Museum of Contemporary Photography auf dem Programm. Dort war ich der einzige Besucher und hatte schon nach einer halben Stunde die gesamte Ausstellung gesehen. Bei AT&T startete ich einen nächsten Versuch für eine Prepaid-SIM-Karte und war diesmal erfolgreich. Der eiskalte Wind hielt mich davon ab, weiter durch die Stadt zu laufen und so wärmte ich mich erstmal wieder im Hotel auf. Nachmittags startete ich einen ersten Foto-Trip, aber auch hier stoppte mich der eisige Wind. Mit Handschuhen läßt sich die Kamera nicht so wirklich gut bedienen. Da ich schon mal in Downtown war, umkreiste ich auch einmal The Loop mit der Bahn, die hier ähnlich wie die U1 oder U2 oberirdisch fährt, jedoch steht die Konstruktion hier direkt auf der Straße.

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