18.05.2010

Urlaub oder Sabbatical

Für 2 oder 3 Monate Abwesenheit aus einem Vollzeitjob gibt es theoretisch einige Möglichkeiten:

- Variante 1: Einige Firmen bieten ein Teilzeitmodell an, bei dem man z.B. für die doppelte Zeit einen 50%-Teilzeitvertrag eingeht, und dann die eine Hälfte voll und die andere Hälfte gar nicht arbeitet. Dieses Modell hat den Vorteil, dass über die gesamte Zeit ein Teilgehalt gezahlt und die Sozialversicherungen bedient werden und man sich darum nicht extra kümmern muss.

- Variante 2: Die teuerste Variante ist unbezahlter Urlaub. Um später z.B. keine Rieseneinbußen bei der Rente oder auch um während der Reise eine Krankenversicherung zu haben, muss man sich um diese Zahlungen für die Zeit des Urlaubs selbst kümmern. Zusätzliche Einbußen gibt's (soweit vorhanden) bei Weihnachtsgeld oder Bonuszahlungen, diese werden ggf. um den Freizeitanteil von der Jahresarbeitszeit gekürzt.

- Variante 3: Urlaub aus zwei Jahren zusammenlegen und über den Jahreswechsel freimachen: Keine Kürzungen beim 13. Gehalt, regelmäßige Gehaltszahlungen und kein Stress mit der Kranken- oder Rentenversicherung.

Nach ein paar Bier mit einem Personalmanager letzte Woche hab ich mich jetzt für Variante 3 entschieden: Nach dem Buchungsschluss Anfang Dezember wird's eh ruhiger und bis zur Berlinale im Februar sind zwei Monate Zeit zum Verreisen.

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